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EKD-Synode für Atomausstieg

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Widerspruch
zum Artikel: EKD-Synode für Atomausstieg von Helmut März vom 04.11.2008
in Heilbronner-Stimme vom 13.11.2008 (veröff. 01 2009)

Der dramatische Klimawandel hat weltweit auch zu einem Gesinnungswandel in der Energiepolitik geführt. Weltweit stimmen die Wissenschaftler darin überein, dass eine Klimakatastrophe droht, die nur durch Eindämmung des Klimakillers CO2 gemildert werden kann. Alle Industrieländer der Welt, außer Deutschland haben deshalb inzwischen ihre Energieversorgung weitgehend auf CO2-freie Kernkraft umgestellt. Sogar der Papst hält Kernkraft der derzeit für unverzichtbar. Die EKD-Synode dagegen, fordert in einem 10-Punkte-Plan die Schließung unserer 17 weltweit sichersten AKWs. Sie verlangt “konsequentes Handeln zum Schutz der Umwelt” und fordert im gleichen Atemzug “einen dauerhaften Atomausstieg”, das ist ein Widerspruch in sich und kontraproduktiv zu den gemeinsamen Bemühungen der Weltgemeinschaft. Man kann doch der Feuerwehr nicht beim Löschen helfen, indem man ihr das Wasser abstellt.

Helmut März, Beilstein