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Franz Atommüll nach Sibierien

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Französischer Atommmüll nach Sibirien von Dr. Joachim Hornke Oktober 2009

Kernbrennelemente müssen nach einer Betriebszeit von ca. 3 Jahren aus dem Reaktor entnommen werden, weil die inzwischen gebildeten Spaltprodukte die Kettenreaktion "abwürgen" würden. Das ist schade, weil noch ca. ein Drittel des Spaltstoffes Uran-235 in den Brennelementen vorhanden ist und genutzt werden könnte. Dazu braucht man die Wiederaufarbeitung der Brennelemente. Das geschieht in Frankreich. Anschließend muß das wiedergewonnene und von den Spaltprodukten befreite Uran wieder auf Reaktorqualität angereichert werden. Aus bestimmten Gründen geht dies in den französischen Anreicherungsanlagen nicht, aber Rußland verfügt über solche Anlagen. Deshalb kauft Rußland sehr gern dieses französische Material, das alles andere als Müll ist. Es ist ein Wertstoff, der unter dem Gesichtspunkt der Ressourcenschonung zwischen Frankreich und Rußland gehandelt wird.

Übrigens: Rot-Grün hat in Deutschland die Wiederaufarbeitung und damit die Ressourcenschonung gesetzlich verboten. Die Regierung Helmut Schmidt hatte sie 1976 gesetzlich vorgeschrieben. www.buerger-fuer-technik.de

Dr. Joachim Hornke