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Längere Laufzeiten für KKW

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Harakiri
zum Thema: Längere Laufzeiten für Kernkraftwerke alarmiert Atomkraftgegner
 von Helmut März vom 20.10.2008
in Heilbronner Stimme vom 13.11.2008 (veröff. 01 2009)

Allein Neckarwestheim hat etwa 4000 Einwohner. Bei lediglich 60 Demo-Teilnehmern muss man doch eher von einer Demonstration der eigenen Schwäche ausgehen, als von einer Stellvertreterfunktion für die Bevölkerung. Schließlich sind inzwischen die meisten Bürger gegen den Ausstieg, weil sie, im Gegensatz zu den Kernkraftgegnern, begriffen haben, dass der Klimawandel weltweit ein Umdenken zugunsten der CO2-freien Kernenergie erfordert, die zugleich als Sicherung der Grundlast dringend erforderlich bleibt. CO2-freie Kohlekraftwerke als Ersatz wären sündhaft teuer, unerprobt und die unterirdische Endlagerung von CO2 selbst laut Greenpeace zu riskant. Frau Frank kritisiert, dass die Verantwortlichen der AKWs nicht den Willen aufbringen, ihre (weltweit sichersten) Anlagen abzuschalten, mit anderen Worten: Harakiri zu begehen.
Welch ein Hohn.
Nicht Atomkraft, sondern zum Beispiel unsere Autos töten (jährlich 5000 Menschen). Das ist nicht eine drohende (Atom-) Gefahr, sondern unvermeidliche Realität. Das sollte auch Herr Scheffbuch begreifen. Er will alle AKWs abschalten, dass sind allein in der EU über 200 Anlagen. Nur dumm, dass ungeachtet des typisch deutschen Alleingangs derzeit ein regelrechter AKW-Boom zu verzeichnen ist.

Helmut März, Beilstein