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Satire: Der Wind

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Satire: Der Wind
von Wolfgang Hassenpflug, 2006

      Kohlendioxyd erst nicht entsteht,
      wenn der Wind die Räder dreht.
      Doch das Windrad selbst ist Mist,
      wenn der Wind zu Haus nicht ist.

      Was die Ökologen doch gerne sähen,
      wenn der Wind nur würde stetig wehen.
      Doch die Natur lässt sich nicht zwingen
      Und den Wind um seine Pausen bringen.

      Wenn Sonne, Wind und Biogas nicht reichen,
      muss man zu den alten Mitteln greifen.
      Stromlos wollen wir nicht leben,
      also muss es auch Anderes geben.

      Dampf aus Kohle, Gas und auch Atom
      treibt die Turbinen für den Strom.
      Gibt uns Strom auch in der Pause,
      wenn der Wind ist außer Hause.

      Leider sagt der Wind auch nicht,
      wann er geruht zu blasen nicht.
      Um umzuschalten in sekundenschnelle,
      muss dauernd laufen die Turbinenwelle.

      So ist es leider nur ein Traum,
      die Ökologen glaubens kaum
      Beim Strom wir dulden keine Lücke
      die füllt der Dampf, oh welche Tücke.