Google

WWW
buerger-fuer-technik.de
 

Satire: Sigmar G....

    Home > Themen > Satiren > Satire: Sigmar G. ...

Satire: Sigmar G. und die Nobelpreisträger
von Rudolf Eberhart vom 15.10.2007

Die Kernkraft wird jetzt abgeschossen
durch Sigmar, den Parteigenossen.
Doch weltweit ist schon längst erkannt:
Hier hat er mächtig sich verrannt!
Zwar schwafelt er von Utopien,
vom klugen Mix aus Energien.
Denn er hält Sonne, Wind und Bio
noch immer für ein starkes Trio.
Doch was, wenn nachts der Wind nicht weht
und biomäßig wenig geht?
Dann nützt ihm auch nicht sein Geschrei,
wie schlimm es mit der Kernkraft sei;
dann ist er nämlich aufgeschmissen,
um nicht zu sagen: Angesch….!!

Drum sagt auch die geballte Kraft
aus Forschung und aus Wissenschaft:
Die Kernkraft ist für’s Klima wichtig;
sie beibehalten, das ist richtig.
Auch Nobelpreisträger finden’s gut,
was sich bei Kernkraft alles tut.
Piet Grünberg, letzter Laureat,
der doch bestimmt den Durchblick hat,
hat WamS im Interview verkündet,
was ihn mit Kernkraft denn verbindet:
”Es ist nur Augenwischerei,
 zu prahlen: Wir sind Kernkraft-frei
 und speisen dann – quer über’n Rhein
 französischen Atomstrom ein!!“

Doch Sigmar G., der weiß es besser:
Blickt wild um sich und wetzt das Messer!
”Was wissen die von meiner Planung?
 Die haben doch von nichts ’ne Ahnung!
 Ach die mit ihren Nobelpreisen:
 Was wollen sie damit beweisen?
 Die Kernkraft, dieser Satansbraten –
 von ihr ist dringend abzuraten!!“

Die Treibhausgas-Konzentration,
die spaltet auch die Koalition.
Will man sie weltweit wirklich senken
gibt’s wirklich kein Tabu beim Denken:
Lasst halt die Kernkraft länger laufen,
statt Strom vom Ausland zuzukaufen!!