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Satire: Zur Hessenwahl Januar 2008 frei gemäß Wilhelm Busch von Rudolf Eberhart FAZ 08.02.2008
Der Klimaschutz, was wird er kosten? Auf jeden Fall 'nen dicken Posten urplötzlich neu im Portemonnaie – dies tut dem Durchschnittsbürger weh! Die Billig-Kernkraft: abgeschossen durch Hermann, den Parteigenossen. Auch Kohle – wegen CO2 – dies Teufelszeug gleich mit dabei! “Wir woll'n damit sofort beginnen und wollen so die Wahl gewinnen.“ Mit dem, was Scheer nun präsentiert, wird Hessen richtig malträtiert: Er macht den Taunus und die Rhön mit Großturbinen richtig schön. Mal dreh'n sie sich, mal steh'n sie still – ganz wie der Wettergott es will. Den Wind, den gibt’s zum Nulltarif – wer dies nicht glauben will, liegt schief. Dann zapft er noch die Sonne an – auch ohne Rechnung, Mann o Mann!!
Halb Hessen voll solarer Zellen: gibt’s Platz genug, sie aufzustellen? Doch Sonnenstrom fließt nachts nur spärlich – das ist mit Dunkelheit erklärlich... Aus Schweden kommt dann Hydrostrom; was braucht man da noch das Atom?
Fragt man nach Kosten, sieht man schnell: Jetzt wird’s erst richtig kriminell! Herr Scheer und auch Frau Ypsilanti – ertappt beim Lügen in flagranti: Behaupten doch laut Eff-A-Zett und wiederholten im Duett: “Pro Haushalt sind's nur ein paar Euro – der Klimaschutz ist gar nicht teuro!!“ Doch jetzt das Forte Furioso durch Chefdirigent José Barroso: “Nicht ein paar Piepen sind's pro Jahr – sechshundert Euro sind es gar!!!“
Gewinnt mit solch verlog'nen Zahlen man neuerdings in Hessen Wahlen?
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