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Satire Stromerzeugung in der Sahara

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Satire Zum Thema Stromerzeugung in der Sahara (geschätzte Kosten 4oo Mrd. Euro) von Rudolf Eberhart vom 08.07.2009

Wer einst wie ich vor 50 Jahren
einmal 'nen Ghibly hat erfahren -
so wird ein Wüstensturm genannt,
der viele tausend Tonnen Sand
verwirbelt über Stadt und Land -
der weiß dies Übel einzuschätzen,
statt über Wüstenstrom zu schwätzen!
Denn was nicht niet- und nagelfest -
der Wüstensturm gibt ihm den Rest...
Module sind nach kurzer Zeit
komplett mit Feinstaub überstreut!

Was sind das bloß für Top-Experten,
die dieses Risiko bewerten?
Die Kenntnis dessen, was sie planen,
entstammt wohl Karl-May-Romanen!!

'ne knappe halbe Billion
geschätzte Kosten sind es schon -
die müsste man im Sand vergraben,
sonst ist dort unten nichts zu haben....

Falls dann mal Strom fließt, wird er teuer!
Der Stromverlust wär' ungeheuer.
Mit HGÜ ging's etwas besser *)
für lange Kabel im Gewässer.
Doch: Mehrfach teurer wär' der Strom,
als Strom aus Kohle und Atom!!

Zum Schluss verbleibt als Resümee:
Das Ganze ist 'ne Schnapsidee...

*) = Hochspannungs-Gleichstrom-Übertragung

Rudolf Eberhart, Burgdorf