|
Home > Themen > Energie > Windenergie > Windkraftfonds
Sie sollten sich nicht an einem Windenergiefonds beteiligen! :
1. Die Windenergieprognosen sind häufig zu optimistisch:
Die Windräder können nur einen geringen Teil der technischmöglichen Strommenge liefern, weil der Wind nicht genug weht. Im Binnenland sind dies: 10 –15 % des Jahres. An der Küste: ca. 20 % des Jahres.
Im Offshore (Meer): ca.35 % des Jahres. Die Grenze der Wirtschaftlichkeit bei Vergütung von 9 cts./kWh ist bei einer mittleren Mindest-Windgeschwindigkeit in 30 m Höhe: 5,4 m/sec
(Quelle: Bundesverband Windenergie)
2. Die Zahlen sind vielfach geschönt
Jahresstromerträge zu optimistisch. Versicherungssummen zu niedrig (ansteigende Versicherungssummen wegen Anstieg der Schadensfälle). Wartungs- und Reparaturkosten zu gering veranschlagt Zu hoch angesetzte Investkosten, als Absicherung des Risikos (realistisch 1000 €/kW) Entsorgungskosten nicht berücksichtigt
3. Das Risiko liegt immer beim Geldgeber für den Fonds
Meistens durch geschönte Zahlen. Die wesentlichen Kapitalausschüttungen erfolgen häufig nicht sofort, (beim Windpark Issum bei Moers/NRW durch UDI (UmweltDirektInvest-Beratungsgesellschaft 90443 Nürnberg) z.B. Beginn erst nach 11 Jahren). Die gesamte Wirtschaftlichkeit ist hinfällig, wenn der Staat rückwirkend die garantierte Vergütung zurücknimmt. Sie halten das für unmöglich? Ich nicht. Wir haben auch früher immer gehört: „Die Rente ist sicher“.
4. Lügen der Windkraftbranche
BAMS 05.10.03 Spiegel-TV 19.10.03 Readers Digest Nov 2003
5. Allgemeines
Für Leute mit zu viel Geld werden nach zweifelhaften Bauherrenmodellen, maroden Ost-Immobilien und hochriskanten Filmprojekten auch die Beteiligungen an Windparkfonds zum finanziellen Fiasko für Steuersparer. So haben die ersten Windparkprojekte, z.B. Windpark Himmelreich, Kronach und Windischeschenbach bereits Konkurs angemeldet. Ursachen sind falsche Windgutachten, zu geringe Kapitaldecke, zu gering veranschlagte Kosten für Reparaturen, Wartung und Versicherungen. Vielfach wird auch der Einfluss der Windräder gegeneinander nicht berücksichtigt. Etliche Fonds haben ihre Fondsanteile wegen zu hoher Verluste zurückgekauft. Beim Projekt Windischeschenbach wird jetzt gegen die Ersteller des Windgutachtens geklagt. Die Bürgerinitiative „Hochschwarzwald“ hat gegen die Firma Regiocom (Betreiber) Strafanzeige gestellt. Das Hamburger Analysehaus Fonds-Media untersuchte 250 Windfonds: ¾ der Windparks erwirtschafteten weniger als erwartet – im Durchschnitt liegen die Erlöse 15 % unter Plan (Managermagazin 09/03).
6. Haftung der Gemeinden
Möglicherweise werden auch Gemeinden zur Haftung herangezogen, wenn Sie unseriösen Firmen oder Betreibern den Bau von Windkraftanlagen gestatten.
7. Unfälle mit Windrädern
Bisher sind Ereignisse, davon 19 Brände bekannt geworden. Siehe Unfalldatenbank www.windkraftgegner.de.
|